Pflege des Spielplatzes an der Corveystraße durch Spielplatzpaten nachahmenswertes Beispiel.

Anwohner und Unterstützer der Initiative RETTET DEN SPIELPLATZ CORVEYSTASSE trafen sich auf Einladung des Kinder- und Jugendbüro des Geschäftsbereichs Jugend, Jugendförderung der Stadt Wolfsburg auf dem Spielplatz in der Corveystraße

Im August diesen Jahres wurden von der Spielplatzkommission des Jugendhilfeausschuss drei Spielplätze in Fallersleben begangen um über die Zukunft dieser Spielplätze zu beraten. Die Kommission wollte sich vor Ort ein Bild vom Zustand und Qualität der Spielplätze machen. Auch der Spielplatz in der Corveystraße war Anschauungsobjekt. Schnell wurde einigen anwesenden klar, dass dieser Spielplatz in seiner derzeitigen Form keine Zukunft haben würde und eine durch die Stadt favorisierte Stilllegung unter Umständen realistisch sei. Bei einigen Politikern und auch Anwohner stießen diese Überlegungen jedoch auf erheblichen Wiederstand. Nun nutzten interessierte Nachbarn und Mitbürger aus der Fallersleber Weststadt die Gelegenheit zur Teilnahme an dieser Informationsveranstaltung, die den Erhalt und die Aufwertung dieses Spielplatzes dienen sollte. Bei dem Treffen war auch Ortsratsmitglied André-Georg Schlichting anwesend. – Die Wolfsburger Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin Angelika Böttcher und ihre Mitarbeiterin Maura Oehme (Sozialpädagogin B.A./Berufspraktikantin) erörterten die Zukunftspläne des Geschäftsbereichs der Stadt Wolfsburg für diesen Spielplatz. In einigen deutschen Städten wie z.B. in Braunschweig gibt es schon Spielplatzpatenschaften, die sich auch schon bewährt haben. So kümmern sich zukünftige Spielplatzpaten z.B. darum, dass die Sand- und Gehölzflächen von Unrat wie Papier und Flaschen gesäubert werden Eine Gruppe von 7 Bürgern erklärte sich spontan bereit sich als Paten zur Verfügung zu stellen. Der Vorsitzende der CDU Fallersleben / Sülfeld André-Georg Schlichting welcher auch als Vertreter der CDU bei der Begehung der Spielraumkommission anwesend war sagte hierzu: „Das bürgerliche Engagement der Anwohner in diesem Bereich ist beispielgebend für viele Spielplätze die in kommunaler Pflege stehen.“ Weiterhin führte er aus: „Durch die oft kleinteilige Bebauung in unserer Stadt gibt es viele kleine wohnortnahe Spielplätze die nach diesem Beispiel durch Anwohner erhalten werden könnten.“ Die CDU Fallersleben / Sülfeld schlägt daher vor das die Verwaltung die Idee der Patenschaft für Spielplätze weiterverfolgt und das hier entwickelte Modell auf andere Spielplätze überträgt. Die Erfahrungen aus diesem Projekt können hierbei in neue Projekte einfließen und die jetzigen Paten als Ratgeber neuen Paten zur Seite stehen.