CDU Ratsfraktion stellt erneut Ergänzungsantrag zur Entwicklung der Grundschullandschaft in Wolfsburg- Ergänzungen verbessern Flexibilität und Planungsprozess bezüglich der Standortwahl

Wolfsburg. Nachdem im vergangenen Schulausschuss der CDU Antrag “Ergänzungsantrag zur Vorlage 2018/0721 Entwicklung der Grundschullandschaft in Wolfsburg“, nicht zum Tragen gekommen ist, stellt die Ratsfraktion nun den Antrag in leicht modifizierter Form direkt im Verwaltungsausschuss zur Abstimmung.

Darin fordert die CDU, dass die Verwaltungsvorlage in der Ergänzung „bis zu“ 12 Züge im ersten Absatz als Zusatzpunkt aufnimmt und der Schulausschuss jährlich über die aktuelle Entwicklung der Schülerzahlen und der Anmeldungen an den Grundschulen informiert wird. Auf dieser Basis sollen ggf. Anpassungsvorschläge zur Planung entwickelt werden. Bei einem positiven Votum wird die Forderung der CDU in die Vorlage miteinfließen und in der Ratssitzung am 20. Juni entschieden.

Dazu die schulpolitische Sprecherin der CDU, Christine Fischer: „Die freie Schulwahl an unseren Wolfsburger Grundschulen hat sich bewährt und soll erhalten bleiben. Aktuell kann der Elternwille bei der Schulwahl weitestgehend erfüllt werden, was auch bei stark wachsenden Jahrgängen in den nächsten Jahren so bleiben wird. Eine Kapazitätserweiterung ist jedoch unstrittig notwendig, allerdings müssen der Elternwille und die gezielte Mitteleinsetzung im Fokus stehen“.

Aus Sicht der Christdemokraten ist fraglich, ob für dieses Ziel eine Kapazitätserweiterung von genau 12 Zusatzzügen nötig ist. 20% Überkapazitäten im Durchschnitt können höchstens eine Orientierungsgröße sein. Darüber hinaus ist es heute schwer abzuschätzen, an welchen Standorten die Kapazitätserweiterungen von den Eltern gewünscht und auch realisierbar sind.

Der stellv. Vorsitzende der CDU Ratsfraktion, Werner Reimer, ergänzt: „Die vorgeschlagenen Ergänzungen zur Vorlage vergrößern die Flexibilität und verbessern den Planungsprozess bezüglich der richtigen Standortwahl.“