Die A39 muss kommen – jetzt und nicht am Sankt Nimmerleinstag
Der Vorsitzende der CDA in Wolfsburg Frank Roth: „In Deutschland ist das Planungs- und Baurecht sehr stringent und ein langwieriger Prozess. Es ist aus unserer Sicht wichtig die unterschiedlichsten Interessen und Begebenheiten vor Ort zu prüfen und im besten Falle eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden. Der verabschiedete Bundesverkehrswegeplan ist zum Beispiel ein Plan, der aus vielen Abwägungen und Kompromissen zwischen den Bundesländern, der Bundesregierung und den verschiedenen Interessengruppen besteht. Ein langwieriger und intensiver Prozess, der seinen Ursprung in den Diskussionen und der notwendigen Bedarfe in den Bundesländern hat. In Niedersachsen kommt aber zusätzlich negativ hinzu, dass wir eine SPD Landesregierung hatten, die zu Ihrem Machterhalt die gegensätzlichen Interessen des kleineren Koalitionspartners akzeptiert und es deshalb nicht voran ging.“
Die CDA in Nordostniedersachsen fordert die Berücksichtigung der Forderungen der anliegenden Kommunen ein. Das bedeutet z.B., im Raum Wolfsburg ist ein 3-spuriger Ausbau erforderlich und die geplante Großtank- und Rastanlage muss an einen anderen Standort versetzt werden.
70 Prozent der Bevölkerung befürworten den Lückenschluss der A39 (Forsa-Umfrage), so sind im Raum Lüneburg 69% dafür, im Bereich Uelzen 82 %, im Bereich Gifhorn 60 % und im Bereich Wolfsburg 76%. Das ist ein eindeutiges Votum, doch von Seiten rot / grün ist hier kaum ein Tatendrang zu erkennen.
Volkswagen, als der große Arbeitgeber in der Region Wolfsburg, kann auf gute Autobahnverbindungen in Richtungen Süden, Osten und Westen bauen. Eine direkte Nordverbindung fehlt. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Norden, haben extrem lange Anfahrzeiten, um ihren Arbeitsplatz im Bereich
Gifhorn/Wolfsburg zu erreichen. Das ist aus unserer Sicht nicht arbeitnehmerfreundlich. Wolfsburg hat täglich rund 75.000 Einpendler, hier ist aus unserer Sicht ein dringender Handlungsbedarf geboten. Die täglichen Staumeldungen um Wolfsburg sind ein Beispiel dafür, wie gescheitert die Verkehrspolitik von rot/grün in Niedersachsen ist. Gleichzeitig steigt damit die Belastung der Anwohner an den Bundes- und Landstraßen an. Die Verkehrsunfallzahlen sind in diesen Bereichen, entlang der zukünftigen A39, auch besonders hoch.
Die ausgebaute A39 wird der gesamten Region einen wirtschaftlichen Schub geben, von dem die anliegenden Kommunen profitieren werden und dadurch die Bevölkerung eine Entlastung erfährt. Der Tourismus wird sich schneller und besser entwickeln können als bisher und das schafft auf lange Sicht Arbeitsplätze und kann die dörflichen Strukturen in der Region sichern.
Die CDA in Gifhorn fordert also: Der Ausbau der A39 muss zügig erfolgen, die Verzögerungstaktik von rot/grün in Niedersachsen hat nun hoffentlich bald ein Ende.
Nach der Landtagswahl in Niedersachsen werden die Karten neu gemischt.
Zu einer Informationsveranstaltung zur A 39 mit anschließender Podiumsdiskussion mit der Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann, weitere Landes- und Bundestagsabgeordnete sind eingeladen und angefragt, sind aber noch nicht bestätigt, lädt der CDA-Bezirksverband Nordostniedersachsen mit den CDA-Kreisverbänden, Helmstedt, Wolfsburg, Uelzen, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Gifhorn am 07. September um 18.30 Uhr in den Hopfenspeicher nach Calberlah ein.