Die Wolfsburger CDU-Landtagsabgeordnete Angelika Jahns  hat sich  mit einer letzten Rede zum Katastrophenschutzgesetz aus dem nds. Landtag verabschiedet.  Jahns, die nach 20 Jahren Landtagstätigkeit nicht mehr zur Wahl antritt, zieht ein positives Resümee. Als Ordnungs- und Sozialamtsleiterin war ihre erste Station in der Landespolitik der Sozialausschuss. Dort wurde sie dann auch sozialpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Daneben blickt die CDU-Politikerin auf eine Vielzahl von Aufgaben zurück, die sehr interessant waren. Ausschuss für Städtebau – und Wohnungswesen, Recht- und Verfassung, Petitionen, Ältestenrat, Psychiatriekommission. Angelika Jahns : “Seit 2005 lag mein politischer Schwerpunkt in der Innenpolitik, die unglaublich spannend ist.“ Zunächst als sportpolitische Sprecherin Mitglied im Innen- und Sportausschuss, danach  bekleidete Jahns seit 2013 die Funktion der innenpolitischen Sprecherin. Dazu gehörte auch die Mitgliedschaft im Verfassungsschutzausschuss und im Ausschuss für die Erhebung polizeilicher Daten. Gerade in diesem Zusammenhang  stand  Wolfsburg oft im Fokus. Im Untersuchungsausschuss zum Islamismus spielte die Wolfsburger Szene eine große Rolle. Zum Schluss bedankte sich die Wolfsburger Abgeordnete auch bei den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen. Sie habe immer nach dem  Prinzip  hart „in der Sache, aber fair im Umgang“ gehandelt. In den 20  Jahren habe sie nur einen Ordnungsruf bekommen. „Ich habe mich immer an den Bürgern orientiert und freue mich deshalb besonders, dass das Katastrophenschutzgesetz bzw. zwei Regelungen zum Brandschutzgesetz heute einstimmig verabschiedet werden.“  Viele positive und negative Erfahrungen müsse man als Politikerin machen. „Die vielen  Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger und natürlich dreimal das Direktmandat zu gewinnen haben mich bestärkt, das meine  Auffassung von Politik und mein politisches Handeln hier in Wolfsburg unterstützt werden,“ bedankt sich  Angelika Jahns auch bei den Wolfsburger Bürgerinnen und Bürgern. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nimmt die Politikerin Abschied aus der Landespolitik und wird sich auf Rat und Ortsrat konzentrieren. Aber auch für Familie und Freunde möchte sie wieder mehr Zeit haben. Man verliere leider viele Freundschaften im Laufe einer so langjährigen politischen Tätigkeit, weil man kaum Zeit für Privates hat. Abschließend wünscht sie sich einen fairen Wahlkampf und natürlich, dass Wolfsburg weiterhin im Landtag  vertreten ist.