Nachdem die Problemlage innerhalb der Bibliotheken und des Bildungshauses Anfang des Jahres von der Verwaltung vorgestellt wurde, entschloss sich die CDU-Fraktion den Schritt in die Zukunft aktiv voranzubringen. So stellte sie im April 2017 einen Antrag auf Erstellung eines Zukunftskonzeptes für die Bibliothek, welcher auch vom Bildungshausausschuss mitgetragen wurde.

 

Jetzt lieferte die Verwaltung eine Vorlage, die die Grundlage für die Erstellung des Konzeptes darstellt. Mit dem Beschluss über die Vorlage sollen Ressourcen freigemacht werden, damit das Konzept erarbeitet werden kann.

 

“Wir sind insbesondere froh, dass die Verwaltung die wichtigen Punkte unseres Antrages in die Vorlage aufgenommen hat, wie die Einbeziehung der Ortsräte, Bibliotheksbesucher und das Nutzen von Synergien. Damit kann der entscheidende Schritt für die Zukunftsausrichtung der Bibliothek gegangen werden, ohne die Bürger zu verlieren.” so Stefan Kanitzky, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

 

Der vorläufige Erhalt der Stadtteilbibliotheken ist ein weiterer wichtiger Schritt, die Bibliotheken als dezentrale Bildungsorte zu begreifen und den Coworking Space-Gedanken zu etablieren. Daher stößt die Vorlage auch in den Ortsräten auf Zustimmung, wie die bisherigen Beratungen gezeigt haben. Den weiteren Prozess wird die CDU-Fraktion gemeinsam mit ihren Bürgervertretern aktiv mitgestalten und beobachten.

 

„Die CDU nimmt die Sorgen der Bürger ernst und freut sich so über den Erhalt der Stadtteilbibliothek, wenn auch mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Ohne ein Konzept wäre eine Schließung der Stadtteilbibliotheken  nicht abzuwenden.“, ergänzt Ratsherr Wilfried Andacht.