Rund 500 kommunale Mandatsträger trafen sich am vergangenen Wochenende in Braunschweig zur Bundesvertreterversammlung der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU/CSU (KPV). Als Delegierte aus dem KPV-Kreisverband Wolfsburg nahmen am „KONGRESS-kommunal“ der Kreisvorsitzende Jens Thurow und sein Stellvertreter Jan Sibbersen teil.

Ein wichtiges Thema der Kommunalvertreter war die Digitalisierung in den Kommunen. Für Jan Sibbersen stand fest: “Mit der Wolfsburger Digitalisierungsstrategie liegt unsere Stadt weit vorn, um zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Allerdings müsse es in Niedersachsen auch gelingen, den ländlichen Raum dabei mitzunehmen, wenn es um Breitbandausbau und elektronische Verwaltungslösungen gehe, so Sibbersen weiter.

Schwerpunkt der Beratungen waren die Forderungen an die neue Bundesregierung für die anstehenden Koalitionsverhandlungen mit dem Titel “Starke Kommunen – Starkes Deutschland”, die in Braunschweig verabschiedet wurden. Jens Thurow machte deutlich, worum es dabei in erster Linie geht: “Lebenswerte Gemeinde, Städte und Landkreise sind das Rückgrat Deutschlands. Es gilt, die Kommunen weiter zu unterstützen und zu stärken, in dem das Recht auf kommunale Selbstverwaltung gewahrt bleibt“.

Daneben stand die Neuwahl des Bundesvorstandes auf dem Programm: „Mit dem scheidenden Bundesvorsitzenden Ingbert Liebing haben wir eine starke Stimme der kommunalen Familie in Berlin gehabt“, erläuterte Jens Thurow .Die klare Wahl des Nachfolgers Christian Haase, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, zeige allerdings die Kontinuität an der Spitze.

 

Foto: v.l.: Jan Sibbbersen und Jens Thurow bei der KPV-Bundesvertreterversammlung in Braunschweig