Die CDU Ehmen Mörse begrüßt, dass die Stadt Wolfsburg das Ziel verfolgt, den Glasfaserausbau im gesamten Stadtgebiet umzusetzen. Das ursprüngliche Ziel war, diese Komplettversorgung bis Ende 2021 zu erreichen.
Für den Ortsrat Ehmen/Mörse war das der Anlass, sich in seiner Novembersitzung 2020 über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen berichten zu lassen.

So konnte der Ortsrat zur Kenntnis nehmen, dass bis zum Jahresende 2021 gut 2.250 Kilometer Glasfaserleitung verlegt sein werden und 70% aller Wolfsburger Haushalte die Möglichkeit haben, an das Glasfasernetz angeschlossen zu werden.
Der Ortsrat musste auch zur Kenntnis nehmen, dass die Ortsteile Ehmen und Mörse nicht zu diesen 70 % gehören.

Für die CDU Ehmen/Mörse stellen sich die Fragen, wann sich das ändern wird und wie das schnellstmöglich erreicht werden kann.

Uwe Wenkebach, Vorsitzender der CDU Ehmen/Mörse, erklärt: „Die Menschen in unseren Ortsteilen warten dringend auf die Versorgung mit Glasfaser. Die mangelnde Versorgung spielt schon seit längerem eine Rolle und der Ortsrat hat auf Initiative der CDU bereits im Januar 2020 einen Antrag dazu gestellt. Mit der Corona Pandemie und dem zunehmenden Arbeiten von zuhause aus ist diese Frage noch drängender geworden.“

Peter Kassel, Ortsbürgermeister, ergänzt: „Nachdem das ursprüngliche Ziel nicht erreicht werden kann, ist es umso dringender, dass von der Stadt Wolfsburg gesagt wird, wie es nach 2021 mit den verbleibenden 30 % des Stadtgebietes weitergeht. Wir begrüßen sehr, dass die CDU im Wolfsburger Rat dazu einen Antrag gestellt hat. Nach diesem soll der Ausbau bis 2023 sichergestellt sein und noch in den nächsten Wochen ein Weg aufgezeigt werden, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Uns allen ist auch die finanzielle Situation vor Augen.“

Darum nimmt der Antrag der CDU richtig in den Blick, neben der eigenwirtschaftlichen Versorgung durch die Wolfsburger Stadtwerke, die Beteiligung von Drittanbietern vorzusehen.

Auf einer Karte, die im Ortsrat Ehmen/Mörse zu sehen war, ist ersichtlich, dass ca. 2/3 des Ortsratsgebietes nicht zu den förderfähigen Flächen gehört. Im Bericht wurde zudem dargestellt, dass neben dem eigenwirtschaftlichen Ausbau auch das Engagement Dritter eine Lösung sein könnte.

Vor dem Hintergrund des Berichtes im Ortsrat fordert die CDU Ehmen/Mörse eine verstärkte Betrachtung dieser Alternative. Da ein Großteil Ehmens und Mörses nicht förderfähig ist, beeinträchtigt diese Lösung auch nicht das Engagement unserer Stadtwerke. Die CDU Ehmen/Mörse setzt große Erwartungen an die Beratungen im nächsten Strategieausschuss. Das Hauptaugenmerk muss von der Stadt darauf gerichtet sein, die flächendeckende Versorgung schnellstmöglich zu erreichen.