In ihrer letzten Vorstandsitzung haben sich die Vertreter der Wolfsburger CDA (Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft) mit Punkten aus der Haushaltsplanberatung befasst. Insbesondere Punkte die Arbeitnehmer betreffen waren hier im Fokus der Beratungen. So stellte man sich klar hinter die Forderung der CDU Wolfsburg, beim Ehrenamt keine Einsparungen vorzunehmen. „Das Ehrenamt ist für uns unantastbar. Es ist ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Gesellschaft und muss weiterhin uneingeschränkt gefördert werden,“ macht der Vorsitzende der CDA Wolfsburg Stefan Klinke deutlich.

Weiter befasste man sich mit dem Vorschlag, die Rabatte für IG-Metall Mitglieder im Badeland zu streichen. Grundsätzlich steht die CDA auf dem Standpunkt, besserverdienende nicht auch noch finanziell zu bevorteilen. In diesem Fall muss jedoch weiter gedacht werden. Die Mitglieder der Wolfsburger IG-Metall arbeiten nicht alle bei Volkswagen und verdienen horrende Summen. Auch Beschäftigungslose, geringverdienende und Beschäftige aus Wirtschaftsbereichen, in welchen deutlich geringe Gehälter gezahlt werden, sind in der IG-Metall organisiert. Nicht zu vergessen ist auch die große Anzahl von Rentnern, welche nicht bei Volkswagen beschäftigt waren und somit zum Teil auch eine geringe Rente beziehen. Aus den genannten Gründen ist die Wolfsburger CDA der Meinung, dass der Rabatt nicht angefasst werden dürfe um auch geringer verdienenden die Möglichkeit gelassen werden wird, das Badeland zu nutzen.

Das Thema Verkehr wurde ebenfalls intensiv beraten. Es bestand Einigkeit, dass ohne ein gesamtstädtisches Verkehrskonzept, in dem nicht nur der Individualverkehr sondern auch der ÖPNV betrachtet werden muss, zu einer zukunftsfähigen Planung führen kann. Insbesondere die stetig ansteigende Belastung am St. Annen Knoten und die zu erwartende Erhöhung des Verkehrs durch die geplanten Baugebiete wird auch Sicht der CDA die jetzige Situation noch einmal verschärfen. Daher muss über das Thema Schienenverkehr ins Werk, Planung von Verkehrsströmen und Umsetzung von Maßnahmen vor dem Bau von Baugebieten dringend gesprochen und die entsprechenden Maßnahmen umgehend eingeleitet werden.

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