Der Arbeitskreis Wirtschaft der Wolfsburger CDU kritisiert die Absetzung der Machbarkeitsstudie zum interkommunalem Gewerbegebiet an der A2/A39. Bereits heute hat der Wirtschaftsstandort Wolfsburg Defizite an geeigneten Gewerbeflächen. Der Zuzug von neuen Unternehmen, die Arbeitsplätze für die Region schaffen, ist damit blockiert. 

„Wolfsburg muss auch Abseits von Volkswagen Wirtschaftsmotor für Niedersachen sein. Ein interkommunales Gewerbegebiet kann den Standort Wolfsburg zukunftssicher und attraktiv für Firmen gestalten“, erklärt Thorsten Werner, Vorsitzender des CDU Wirtschafts-Arbeitskreises. 

Die Zusammenarbeit beim gemeinsamen Gewerbegebiet würde mit der Stadt Braunschweig sowie den Landkreisen Helmstedt und Wolfenbüttel einen konstruktiven Austausch auf allen Ebenen bedeuten und die Region zukunftssicher zusammenrücken lassen. Außerdem können die Kosten aufgeteilt werden, um die einzelnen Haushalte nicht zu sehr zu belasten.

Auch die Corona-Krise spielt bei der Forderung nach dem neuen Gewerbegebiet ein zentrale Rolle. „Wir müssen in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten die richtigen Weichen dafür stellen, dass Wolfsburg und die Region auch in Zukunft der richtige Standort für Innovation und Industrie bleibt. Die Infrastruktur muss jetzt geschaffen werden, um Arbeitsplätze langfristig zu sichern und neue innovative Start-Up’s und Unternehmen für uns zu begeistern“, so Werner weiter.

Die Planungen für das Gewerbegebiet unterstreichen auch die Bedeutung des Ausbaus der A39 Richtung Lüneburg. Die Erweiterung der Autobahn Richtung Lüneburg bedeutet nicht nur eine Entlastung des Verkehrs, sondern sichert Verkehrsanforderungen für Transport und Logistik für die gesamte Region.

„Die Bedenken zur Umwelt und Naturschutz nehmen wir sehr ernst. Dennoch glauben wir, dass Umweltschutz und die Planungen für ein neues Gewerbegebiet sich nicht ausschließen. Im Gegenteil, da neue, innovative Start-Up’s dazu beitragen können, dass Wolfsburg und die Region Vorreiter in Sachen umweltfreundliche Unternehmenskonzepte und Geschäftsideen werden kann. Das gelingt uns aber nur, wenn wir die entsprechenden Voraussetzungen für die Unternehmen schaffen,“ so der Kreisvorsitzende Christoph-Michael Molnar. 

Fazit: Ein interkommunales Gewerbegebiet und der Ausbau der A39 sind zwingend erforderlich und sollten umgehend geplant bzw. umgesetzt werden.