Der Arbeitskreis Wirtschaft der CDU Wolfsburg forderte unlängst von der niedersächsischen Landesregierung eine Öffnung des Ladenschlussgesetzes mit dem Ziel, in der zweiten Jahreshälfte Sonntagsöffnungen der Innenstädte auch ohne konkreten Anlass zu erlauben. Damit sollen die Umsätze im Einzelhandel angekurbelt werden um diesen somit zu stärken. Dem ist die Landesregierung nun nachgekommen.
Im zweiten Halbjahr können nun vier verkaufsoffene Sonntage ohne einen konkreten Anlass, also insbesondere ohne begleitende Großveranstaltungen in den Innenstädten, durchgeführt werden.

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft Thorsten Werner begrüßt dies ausdrücklich: „Dies ist ein gutes Signal zur Ankurbelung der Wirtschaft im Einzelhandel.“ 
Die Regelung soll zunächst bis Ende November gelten.
„Eine weitere Öffnungsmöglichkeit auch für die Adventsonntage, wie es in zahlreichen Bundesländern bereits möglich ist, sollte nun ebenfalls zugelassen werden,“ so Thorsten Werner weiter.

„Ich begrüße es sehr, dass die Landesregierung so schnell unserer Anregung gefolgt ist,“ so der CDU-Kreisvorsitzende Christoph-Michael Molnar. „Dies ist ein gutes Signal für unseren Einzelhandel. Den existenzbedrohenden Umsatzrückgängen im Einzelhandel kann so möglicherweise sinnvoll begegnet werden,“ so Molnar.

Der AK Wirtschaft der CDU geht davon aus, dass die Stadt Wolfsburg nun sehr unbürokratisch diese Möglichkeiten der Ladenöffnung auch umsetzen wird.