Offene Fragen aus Bürgerrunde lassen keine abschließende Meinungsbildung zu


Fallersleben: Ein Grundsatzbeschluss zum Bibliothekskonzept der einen Umzug der Fallersleber Stadtbibliothek
in das Lernzentrum des Schulzentrum Fallersleben vorsieht, ist unter anderem einer der Tagesordnungspunkte
bei der Ortsratssitzung in der kommenden Woche.
Nach bekannt werden der Planungen durch die Verwaltung im Frühjahr diesen Jahres hatte die CDU Fallersleben
/ Sülfeld im März eine Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt bei der unter anderem Frau Stadträtin Iris
Bothe mit einigen Ihrer Mitarbeiterinnen anwesend war. Hier wurden Informationen zur Umsetzung gegeben und
diverse Fragen beantwortet. Jedoch sind hierbei auch einige Fragen entstanden die wir mit einer Anfrage
beantwortet haben wollten.
Zum einen möchten wir von der Verwaltung ein Konzept mit Darstellung der zukünftigen räumlichen Situation im
Lernzentrum (Raumkonzept) und der Funktion der einzelnen Bereiche, um uns ein besseres Bild zur Nutzung der
vorhandenen Räumlichkeiten machen zu können. Weiterhin interessiert uns der geplante Kostenaufwand der
Umzüge mit begleitenden Maßnahmen wie Einrichtungsgegenstände, Schalldämmung in der Verwaltungsstelle
zum „Lärmschutz“ der Mitarbeiter bei Musikschulbetrieb, Umzugskosten, … Auch kam bei uns die Frage auf, ob
räumliche Alternativen für die Musikschule wie z.B. durch die Bürgerschaft vorgeschlagen die Räumlichkeiten der
Grundschule Eule am Nachmittag oder auch andere Räume die sich im Eigentum der Stadt Wolfsburg befinden
und derzeit vermietet sind geprüft wurden. Ein weiterer wichtiger Punkt war der Aufenthalt von Besuchern der
Bücherei in Räumlichkeiten des Schulzentrums. Daher möchten wir Auskunft darüber erhalten, welche
Überlegungen der Schulleitungen es gibt um dieses zu verhindern?
Als Vorschlag aus der Bürgerrunde haben wir mitgenommen, dass durch einen Versuch mit der Musikschule
gemessen werden sollte, wie sich die Schallemission aus dem oberen Stockwerken in die Arbeitsbereiche der
Mitarbeiter der Verwaltung im Erdgeschoss ausdehnt und ob diese eine Auswirkung auf die Arbeitsumgebung haben. Hierzu sind die üblichen nach Arbeitsstättenverordnung und Arbeitsstättenregel vorgegebenen Grenz-
bzw. Richtwerte heran zu ziehen.

Die Ergebnisse aus diesen Messungen sollten dem Ortsrat zur Unterstützung der Entscheidungsfindung zur
Verfügung gestellt werden.
In der Juni Sitzung des Ortsrates teilte uns die Verwaltung dann mit, dass über das Ergebnis dieser Anfragen in
der in der September Sitzung berichte werden würde. Dass jedoch auch zeitgleich ein Grundsatzbeschluss
gefasst werden sollte, davon war damals nicht die Rede. Nach unserer Meinung ist es notwendig über die
Antworten nicht nur in der Ortsratssitzung zu sprechen sondern hierüber auch mit den Bürgern die es betrifft ins
Gespräch zu kommen. Hierzu sagte der Fraktionssprecher im Ortsrat André-Georg Schlichting, „Aus diesem
Grund sehen wir eine Entscheidung in der kommenden Ortsratssitzung als zu verfrüht an und werden auf die
Verschiebung des Beschlusses auf die kommende Sitzung hinwirken wollen.“