Mit großer Verwunderung hat die CDU Wolfsburg die Absetzung der Machbarkeitsstudie zum interkommunalen Gewerbegebiet von der Tagesordnung des Rates zur Kenntnis genommen. Seit Jahren setzen sich Chris Demokraten für die Entwicklung von neuen Gewerbegebiete ein und halten die Verzögerungen für einen großen Fehler.

„Wirtschaft und Umweltbewusstsein dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Beides muss im Einklang geschehen. Wir halten allerdings die Machbarkeitsstudie für den richtigen Weg, um auch etwaige ökologische Probleme zu identifizieren und entsprechend zu reagieren,“ so der Wolfsburger CDU-Kreisvorsitzende Christoph-Michael Molnar Molnar.

Wolfsburg muss der Wirtschaftsmotor Niedersachsens bleiben. Deshalb müssen wir anfangen, verstärkt auf das Thema Gewerbeflächenentwicklung zu setzen. Dieses schafft Arbeitsplätze in unserer Region und sichert unseren Standort. 

Aktuell sind keine freien Flächen für die Gewerbeentwicklung verfügbar. Das angedachte neue Gewerbegebiet wird frühestens in 10 Jahren bereit sein. Bis dahin sind keine Ansiedlungen neuer Firmen in Wolfsburg möglich. Jede Verzögerung verlängert diesen Zeitraum zusätzlich.

„Verzögerung des Projektes in der aktuellen Situation produzieren zukünftige Probleme. Um unserer Standort zu erhalten und auszubauen bedarf es weiterer Flächen, welche im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit Synergieeffekte für die gesamte Region schafft. Die Beauftragung der geplanten Machbarkeitsstudie beantwortet genau die seitens des BUND eingebrachten Anregung. Das Absetzen der Vorlage stellt eine einseitige undemokratische Einflussnahme dar,“ so Kai Kronschnabel.

„Die CDU berücksichtigt bei allen Projekten auch immer den Aspekt der Nachhaltigkeit. Wir werden uns auch im Zuge des Prozesses der Machbarkeitsstudie dafür einsetzen, dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen und keiner dieser Bereiche vernachlässigt wird,“ so Molnar abschließend.