Cindy Lutz

Die Vorschläge der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft in Energie zum Mindestlohn haben eine Diskussion ausgelöst.
Die CDU Wolfsburg stellt sich klar an die Seite der Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer und kann ihren Weg nur unterstützen.

„Unsere Bundesvorsitzende hat klargestellt, dass eine Absenkung des Mindestlohnes keine Position der CDU ist,“ so der Wolfsburger CDU-Kreisvorsitzende Christoph-Michael Molnar.

Die Arbeiter im Mindestlohnsektor haben aus Sicht der Wolfsburger Christdemokraten zurzeit eine besondere Belastung. Die Preise für Lebensmittel sind gestiegen und einige Arbeitsplätze sind aufgrund der Pandemie verloren gegangen. „Unser Ziel ist es, gerade jetzt gute und sichere Arbeitsplätze zu schaffen sowie die Konjunktur anzukurbeln. Beides steht im Gegensatz zur Reduzierung des Mindestlohns,“ so Molnar weiter.

Die Beschäftigten im Niedriglohnsektor benötigen gerade in dieser Zeit unsere Unterstützung. Eine Reduzierung ihres Stundenlohnes und eine damit einhergehende Erhöhung der Armutsgefahr ist mit den Werten der CDU nicht zu vereinbaren.

„Über eine Senkung oder das Einfrieren des Mindestlohns darf nicht nachgedacht werden, solange es noch Arbeitnehmer gibt, die trotz eines Vollzeitjobs auf eine staatliche Unterstützung angewiesen sind, so Cindy Lutz, stellvertretende Vorsitzende der MIT Wolfsburg, abschließend.