Die CDU Wolfsburg gedachte am Gedenkstein „Deutschland ist unteilbar“ in der Pestallozziallee den Toten des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR am 17. Juni 1953.

Jens Thurow als Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung betonte in seiner Rede: „Der 17. Juni muss ein Tag der Erinnerung bleiben. Dazu fordern wir hier in Wolfsburg gerade im 30. Jahr der Wiedervereinigung nach wie vor einen Platz der Deutschen Einheit als äußeres Zeichen.“ Ein wesentlicher Bildungsauftrag an den Schulen müsse es darüber hinaus sein, dass Hintergründe und Vorgänge des Volksaufstandes sowie der gesamte Zeitraum von SED-Diktatur und Deutscher Teilung fester Bestandteil im Unterricht werden. „Wir stellen uns all denen entgegen, die bis heute versuchen, das Unrecht der SED-Regierung zu bestreiten oder zu verharmlosen“, so Thurow.

Für die CDU Wolfsburg stellt der Gedenkstein ein äußeres Zeichen des Einheitswillens auch in Wolfsburg dar, da die Stadt seit 1945 an den Rand der westdeutschen Besatzungszonen gerückt war und mit den Auswirkungen der Teilung unmittelbar leben musste. Auch deshalb fand bereits fünf Jahre nach dem Volksaufstand, nämlich am 17. Juni 1958 die Enthüllung des Gedenksteins mit der Inschrift „Deutschland ist unteilbar“ statt.