In den letzten Jahren haben wir eine große Bautätigkeit innerhalb Wolfsburgs zu verzeichnen. Der Wohnungsbau nimmt dabei einen erheblichen Anteil in Anspruch. Weitere Wohnbauprojekte im drei- bzw. vierstelligen Bereich sind noch in Planung. Zwischenzeitlich ist erkennbar, dass es bereits etliche

Leerstände innerhalb der neuen Wohngebiete gibt. Vor dem Hintergrund , dass sich die Arbeitswelt durch die Corona-Pandamie verändert und viele Arbeitende und Firmen auf Home-Office umsteigen ist davon auszugehen, dass weniger Auswärtige nach Wolfsburg ziehen werden. Die Nachfrage nach Wohnraum in Wolfsburg wird sich demnach verringern. Es stellt sich daher die Frage, ob die Stadt Wolfsburg ihre Wohnungsbauplanung diesen geänderten Rahmenbedingungen anpassen sollte bzw. muss, um weiterhin   attraktive Wohngegenden  anzubieten und Leerstände zu vermeiden.

Die CDU bittet daher um Zulassung folgender Anfrage:

  1. Wieviel Wohnungen stehen in den neuen Wohngebieten leer bzw. konnten/können  von den unterschiedlichen Bauträgern/Investoren  nicht vermarktet werden?
  2. Wieviel Wohnungseinheiten sind für die kommenden 10  Jahre innerhalb Wolfsburgs noch in Planung?
  3. Sieht die Stadt Wolfsburg durch die veränderten Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt die Notwendigkeit, die Wohnungsbauplanung dieser Veränderung anzupassen bzw. sie neu zu überdenken?