Dennis Weilmann: „Wolfsburg ist ein Teil von mir“

Die Wolfsburger CDU hat Dennis Weilmann offiziell als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters bei der Wahl im September nominiert. Nach der Urnenwahl des Kreisverbandes erhielt Dennis Weilmann bei der heutigen Auszählung 97 Prozent der abgegebenen Stimmen. Persönliche Glückwünsche für das tolle Ergebnis gab es vor Ort auch vom Landesvorsitzenden der niedersächsischen CDU, Dr. Bernd Althusmann, der Dennis Weilmann und dessen Frau Janina einen Blumenstrauß überreichte.

Dennis Weilmann: „Ich freue mich natürlich über das Wahlergebnis und meine Nominierung als Oberbürgermeister-Kandidat. Wolfsburg ist ein Teil von mir. Als Oberbürgermeister möchte ich meine Heimatstadt weiterentwickeln. Gemeinsam mit den Menschen hier ist es mein Ziel, Wolfsburg für die Zukunft aufzustellen.“

Dr. Bernd Althusmann, CDU-Landesvorsitzender: „Dennis Weilmann und ich kennen uns schon sehr lange. Ich habe keine Zweifel, dass er alle Qualitäten mitbringt, um für Wolfsburg ein sehr guter Oberbürgermeister zu werden.“

Christoph-Michael Molnar, CDU-Kreisvorsitzender: „Die Wolfsburger CDU steht geschlossen hinter unserem OB-Kandidaten Dennis Weilmann. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam unser Ziel bei der Wahl im Herbst erreichen werden.“

CDA Wolfsburg unterstützt Kandidatur

Auch die CDA Wolfsburg befasst sich derzeit mit den Vorboten der Kommunalwahl und setzte sich in Ihrer letzten Zusammenkunft mir den Bewerbern zum Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg für die Kommunalwahl auseinander. Die Anwesenden kamen schnell zu der Auffassung, dass Dennis Weilmann als Kandidat der Wolfsburger CDU der einzig richtige zu Verfügung stehende Kandidat ist. Nicht nur seine Wolfsburger Herkunft ist ein ausschlaggebender Gesichtspunkt für Ihn zu stimmen.

Wirtschaftliche Kompetenz, großes Wissen im Bereich der Kultur aber auch soziale Kompetenzen sind weitere herausragende Faktoren. Seine Sensibilität für Themen, aber auch die Überzeugungsfähigkeit bei wichtigen Themen sind gute Voraussetzungen, um Wolfsburg für die Zukunft gut aufzustellen.

Überzeugt hat die Teilnehmer auch die breit gefächerte Ausbildung die Dennis Weilmann durchlaufen hat. Über sein Studium und diverser Verantwortungsbereiche in der Wolfsburger Verwaltung machen ihn zu einem Experten der genau weiß, an welchem Rad er drehen muss um etwas zu erreichen. Zu Gute kommt Ihm auch seine sehr gute Vernetzung in die Landes- und Bundespolitik.

Hierzu sagte der Stv. Vorsitzende der CDA Wolfsburg André-G. Schlichting, „all diese Punkte haben uns davon überzeugt, unseren Mitgliedern zu empfehlen, Dennis Weilmann bei seiner Kandidatur zu unterstützen und aktiv Werbung für Ihn zu machen.“

Aber auch die Positionierung von einzelnen CDA Mitgliedern bei der Aufstellung der Listen war Thema des Treffens. So will die CDA möglichst in jedem Wahlbereich einen eigenen Kandidaten auf einen der vorderen Plätze positionieren. „Die möglichen Kandidaten sollen bei der Aufstellungsversammlung der Wolfsburger CDU dann ihren Hut in den Ring werfen,“ ergänzte der Vorsitzende der CDA Wolfsburg Stefan Klinke.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.

Zur deutschen Arbeitswelt gehören Personal- und Betriebsräte. Sie sichern den betrieblichen Frieden und artikulieren die Interessen der Beschäftigten. In Niedersachen werden gerade mal knapp 50% der Beschäftigten durch Betriebsräte vertreten. Das von der Bundesregierung geplante Betriebsrätestärkungsgesetz soll nun jene Beschäftigten vor Kündigungen schützen, die eine Betriebsratsgründung initiieren. Die CDA Wolfsburg fordert eine Umsetzung noch in dieser Legislaturperiode.

Der Stv. Vorsitzende André-Georg Schlichting der CDA Wolfsburg sagte dazu: „Betriebliche Mitbestimmung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Sozialen Marktwirtschaft. Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Betriebsrat gründen wollen, dann darf das nicht vereitelt werden. Es gibt leider auch Unternehmer, die den Wert der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmerschaft nicht erkennen. Einige Initiatoren berichten dann von Mobbing und Kündigung. In dieser sensiblen Phase braucht es für diese Beschäftigten mehr Schutz. Hier muss die Politik handeln. Wir fordern daher, dass die Bundesregierung jetzt das Betriebsrätestärkungsgesetz umsetzt. Von Betriebsräten profitieren letztlich auch die Unternehmen. Engagierte und motivierte Beschäftigte stehen für erfolgreiche Betriebe.“

„Auch wenn wir in Wolfsburg mit Volkswagen einen Arbeitgeber haben der gewerkschaftlich in einem sehr hohen Maß organisiert ist, gibt es auch hier Unternehmen, die nicht organisiert sind oder eine gewerkschaftliche Mitarbeiterorganisation fördern. Auch hier sind wir gefordert, die Mitarbeiter bei der Gründung von Betriebsräten aktiv zu unterstützen.“ sagte der Vorsitzende der CDA Wolfsburg Stefan Klinke.

Unter anderem aus diesen Gründen, aber auch mit dem Hintergrund die Digitalisierung in der Betriebsrätearbeit festzuschreiben, arbeitet unser Stv. Vorsitzender André-Georg Schlichting auf Landesebene in einem Arbeitskreis zur Modernisierung der Betriebsratsarbeit mit. Ziel ist es in bestehenden Regelungen digitale Inhalte mit einzuarbeiten, um digitale Arbeitsmöglichkeiten zu erleichtern und zu verbessern.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.

Veronika Koch lud zum Online-Dialog am Welttag der Hauswirtschaft ein.

„Richtig voll“ wurde es am vergangenen Sonntagnachmittag auf der Online-Konferenzplattform Webex. Am Welttag der Hauswirtschaft hatte die niedersächsische Landtagsabgeordnete Veronika Koch zu einem Online-Dialog eingeladen und mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland diskutierten mit ihr und Niedersachsens Ernährungsministerin Barbara Otte-Kinast zum Motto des internationalen Aktionstages „Mein Zuhause – Meine Nachbarn – Unser Quartier“. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Veranstaltung einen großen Impuls für eine enge Vernetzung der professionellen Hauswirtschaft gegeben haben,“ kommentierte Veronika Koch den lebendigen Austausch.

Den 1982 ins Leben gerufenen internationalen Aktionstag stellte gleich zu Beginn die Helmstedterin Beatrix Flatt als deutsche Sektionsvorsitzende des internationalen Hauswirtschaftverbandes IFHE vor: „Ziel dieses Tages ist es, auf die Bedeutung der Hauswirtschaft für die Bewältigung des Alltags und zur Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen aufmerksam zu machen. Unser Verband will weltweit dazu beitragen, dass gutes Leben und Wohnen in jedem Alter möglich sind.“

Gleich danach ging Anja Köchermann auf die vielfältigen Tätigkeitsgebiete der Hauswirtschaft vor Ort ein. Die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft Niedersachsen betonte: „Hauswirtschaft ist nachhaltig, kreativ und verantwortungsbewusst, aber wenig wertgeschätzt. Mit dem breiten Spektrum von Versorgung und Betreuung betrifft sie jeden Menschen. Im Privathaushalt ist hauswirtschaftliche Kompetenz aufgrund des demografischen Wandels, des Aufbrechens traditioneller Familienbeziehungen und Haushaltsstrukturen notwendiger denn je. Spätestens seit Corona ist deutlich, dass Hauswirtschaft nicht nur im häuslichen Alltag, sondern auch im Kontext von Pflege essenziell ist.“

Mit dem Titel „Hauswirtschaft ist angesagt“, präsentierte anschließend Fachreferentin Angrit Bade eine social-media-basierte Imagekampagne vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN). „Wir werben für ein sehr zukunftsträchtiges und nachgefragtes Berufsbild und wollen mehr junge Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter in unserem Land gewinnen.“ Passend dazu wurde der Kampagnenstart auf den heutigen Welttag der Hauswirtschaft gelegt, so dass die Teilnehmerschaft eine kleine Premiere erlebte.

In der folgenden Diskussion wurde vor allem der Wunsch nach mehr Vernetzung der in der professionellen Hauswirtschaft Tätigen deutlich. Dies nahm Ministerin Barabara Otte-Kinast nahm gleich auf und sagte ihre Unterstützung und die des von ihr gegründeten ZEHN vollends zu. Mit ihr war sich Gastgeberin Veronika Koch sicher, dass mit dieser virtuellen Konferenz ein gelungener Auftakt gemacht wurde.

Dennis Weilmann: „Wir brauchen schon jetzt erste schnelle Maßnahmen!“

Oberbürgermeister-Kandidat Dennis Weilmann setzt sich für eine umgehende Verbesserung der Situation in der Wolfsburger Innenstadt ein: Vor allem durch die Corona-Krise herrscht besonders im Bereich Porschestraße dringender Handlungsbedarf. Die Ratsmehrheit für die Entwicklung eines neuen Masterplans dort ist zu begrüßen, aber reicht nicht aus. Dennis Weilmann: „Wir brauchen schon jetzt, also in diesem Jahr, erste schnelle Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt.“

Ausdrücklich unterstützt wird deshalb der aktuelle Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg zur sofortigen Innenstadtentwicklung, wonach ein Konzept zur Verbesserung der Innenstadt – insbesondere der Fußgängerzone – schnellstmöglich geprüft und umgesetzt werden soll. 

Für Dennis Weilmann steht dabei die hohe Aufenthaltsqualität einer veränderten und weiterentwickelten Porschestraße im Mittelpunkt. Erreicht wird dies durch folgende Ziele: 

  • vielseitige Gastronomie
  • interessantes Kunst- und Kulturangebot
  • attraktive Kinderspielplätze
  • besseres Sport- und Freizeitangebot
  • guter Branchenmix
  • attraktive Grünflächen
  • Sauberkeit und Sicherheit

Besonders in die Pflicht genommen werden dazu auch Grundstückseigentümer und Einzelhändler, um ihren Beitrag für eine attraktive Innenstadt zu leisten. „Das Motto muss sein: Gemeinsam handeln, anstatt einzeln zu handeln“, betont Oberbürgermeister-Kandidat Dennis Weilmann. Interessant wäre dafür als Instrument auch die Einrichtung eines „Business Improvement Districts“ (s.u.). Gleichzeitig soll die WMG im Bereich des City Managements eine noch zentralere Rolle für Wolfsburg übernehmen. 

Dennis Weilmann: „Mein Ziel ist die Stärkung und Verbesserung der Innenstadt. Dieses Ziel ist aber nur gemeinsam zu erreichen.“

„Business Improvement Districts“ (BID):  
Mit BID wird ein deutlich definierter Bereich bezeichnet, wo Grundeigentümer und Gewerbetreibende zusammen versuchen, die Qualität des Standorts durch bestimmte Maßnahmen zu verbessern. Ziele sind Werterhaltung und Umsatzsteigerung.

Die neuen Vorstellungen der Stadtverwaltung, das Radfahren in der Fußgängerzone der Porschestraße auch tagsüber zu erlauben, stoßen auf deutliche Ablehnung bei den Christdemokraten.

„Zwar war die Freigabe der Fußgängerzone „Porschestraße-Mitte“ für den Radverkehr in den Abend- und Nachtstunden im Jahr 2016 richtig und wichtig“, so Vorstandsmitglied Jens Thurow, der auch 2015 in der städtischen Arbeitsgruppe „Leitbild Radverkehr“ vertreten war. Damals sei jedoch auch die fehlenden alternativen Umfahrungen, wie zum Beispiel in der Schillerstraße als Begründung für eine Öffnung herangezogen worden. Die Verwaltung habe dabei schon damals ausgeführt, dass auch in vielen anderen Städten eine ganztägige Öffnung nicht vorhanden sei.

Unverständnis herrscht auch beim Ortsrats-Fraktionssprecher Jan Sibbersen: „Die baulichen Verhältnisse mit den Pavillons lassen eine permanente Öffnung aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht zu.“ Wie man am Hugo-Bork-Platz guten Gewissens das Fahrradfahren erlauben soll, wenn parallel die Außengastronomie läuft, sei ihm schleierhaft. Dazu kommen die zahlreichen Aktionstage der Stadt, die dort für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. „Wie sollen sich die Gäste dort sicher fühlen?“, fragt sich Sibbersen.

Daneben konterkariert die dauerhafte Freigabe eine weitere notwendige Belebung der Innenstadt. „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass neben dem Einzelhandel neue Konzepte für die Porschestraße gefragt sind. Neben mehr Gastronomie müssen wir auch über mehr Veranstaltungen in der Fußgängerzone nachdenken“, erläutert der stellvertretende Ortsbürgermeister Günter Kirsch. Und Ortsratsvertreter René Neumann mahnt abschließend: „Wir dürfen bei der ganzen Freigabediskussion auch die vermehrt auftretenden E-Scooter in der Mitte der Porschestraße nicht vergessen! Was ist der Begriff einer Fußgängerzone noch wert, wenn sie doch wieder dem Verkehr überlassen wird?“

Die CDU Ehmen Mörse begrüßt, dass die Stadt Wolfsburg das Ziel verfolgt, den Glasfaserausbau im gesamten Stadtgebiet umzusetzen. Das ursprüngliche Ziel war, diese Komplettversorgung bis Ende 2021 zu erreichen.
Für den Ortsrat Ehmen/Mörse war das der Anlass, sich in seiner Novembersitzung 2020 über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen berichten zu lassen.

So konnte der Ortsrat zur Kenntnis nehmen, dass bis zum Jahresende 2021 gut 2.250 Kilometer Glasfaserleitung verlegt sein werden und 70% aller Wolfsburger Haushalte die Möglichkeit haben, an das Glasfasernetz angeschlossen zu werden.
Der Ortsrat musste auch zur Kenntnis nehmen, dass die Ortsteile Ehmen und Mörse nicht zu diesen 70 % gehören.

Für die CDU Ehmen/Mörse stellen sich die Fragen, wann sich das ändern wird und wie das schnellstmöglich erreicht werden kann.

Uwe Wenkebach, Vorsitzender der CDU Ehmen/Mörse, erklärt: „Die Menschen in unseren Ortsteilen warten dringend auf die Versorgung mit Glasfaser. Die mangelnde Versorgung spielt schon seit längerem eine Rolle und der Ortsrat hat auf Initiative der CDU bereits im Januar 2020 einen Antrag dazu gestellt. Mit der Corona Pandemie und dem zunehmenden Arbeiten von zuhause aus ist diese Frage noch drängender geworden.“

Peter Kassel, Ortsbürgermeister, ergänzt: „Nachdem das ursprüngliche Ziel nicht erreicht werden kann, ist es umso dringender, dass von der Stadt Wolfsburg gesagt wird, wie es nach 2021 mit den verbleibenden 30 % des Stadtgebietes weitergeht. Wir begrüßen sehr, dass die CDU im Wolfsburger Rat dazu einen Antrag gestellt hat. Nach diesem soll der Ausbau bis 2023 sichergestellt sein und noch in den nächsten Wochen ein Weg aufgezeigt werden, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Uns allen ist auch die finanzielle Situation vor Augen.“

Darum nimmt der Antrag der CDU richtig in den Blick, neben der eigenwirtschaftlichen Versorgung durch die Wolfsburger Stadtwerke, die Beteiligung von Drittanbietern vorzusehen.

Auf einer Karte, die im Ortsrat Ehmen/Mörse zu sehen war, ist ersichtlich, dass ca. 2/3 des Ortsratsgebietes nicht zu den förderfähigen Flächen gehört. Im Bericht wurde zudem dargestellt, dass neben dem eigenwirtschaftlichen Ausbau auch das Engagement Dritter eine Lösung sein könnte.

Vor dem Hintergrund des Berichtes im Ortsrat fordert die CDU Ehmen/Mörse eine verstärkte Betrachtung dieser Alternative. Da ein Großteil Ehmens und Mörses nicht förderfähig ist, beeinträchtigt diese Lösung auch nicht das Engagement unserer Stadtwerke. Die CDU Ehmen/Mörse setzt große Erwartungen an die Beratungen im nächsten Strategieausschuss. Das Hauptaugenmerk muss von der Stadt darauf gerichtet sein, die flächendeckende Versorgung schnellstmöglich zu erreichen.

Finanzielle Zuführungen an die Hochschulen im Land Niedersachsen zwischen 2018 und 2020 um 7,4 % ( ca. 140 Millionen Euro) gestiegen – von Sparen an den Hochschulen kann keine Rede sein!
Braunschweig. Die vier regionalen CDU-Landtagsabgeordneten Veronika Koch, Frank Oesterhelweg, Christoph Plett und Oliver Schatta haben sich während eines Informationsgesprächs mit der kommissarischen TU-Präsidentin Prof. Dr. Katja Koch und Vizepräsident Dietmar Smyrek vor dem Hintergrund notwendiger Investitionen und Planungssicherheit im Personalbereich für eine nachhaltige Stärkung von Forschung und Wissenschaft ausgesprochen. CDU-Landesvorsitzender Frank Oesterhelweg: „Forschung und Wissenschaft sind es, die uns bei der Bewältigung der großen Herausforderungen wie bspw. Klimawandel, Energiewende und Corona-Pandemie helfen. Deshalb gilt es, einen noch deutlicheren Schwerpunkt der Politik auf diesen Bereich zu legen. Wir werden uns daher mit aller Kraft dafür verwenden, die Haushaltsansätze für Forschung und Wissenschaft nennenswert zu erhöhen.“
Mit Verweis auf jüngste Äußerungen von SPD-Landtagsabgeordneten betonten die vier CDU-Politiker: „Wenn zwei sozialdemokratische Landtagskollegen unter der Überschrift „Kein Sparen an Hochschulen“ nun meinen, sie könnten sich als „Braunschweiger gegen die Sparvorschläge des CDU-Ministeriums“ profilieren, dann kennen sie entweder einfache Zusammenhänge nicht oder sie wollen, der Wahlkampf lässt grüßen, von eigenen Unzulänglichkeiten und der Gesamtverantwortung des Ministerpräsidenten und der Großen Koalition ablenken. Wissenschaftsminister Björn Thümler, der sich mit viel Engagement für unsere Hochschulen und auch die TU Braunschweig einsetzt, kann sich die Millionen auch nicht herbeizaubern. Uns sind keinerlei Initiativen der SPD bekannt, den Haushalt des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur aufzustocken oder von allgemeinen Sparmaßnahmen auszunehmen.“
Christoph Plett, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur: „Minister Thümler hat sich insbesondere für die TU stark gemacht. Über 30 Millionen Euro fließen in die energetische Sanierung an unserer Universität. Darüber hinaus ist erreicht worden, dass 18 neue Professuren aus dem Tenure-Track-Programm mit Hilfe des Ministers für die TU Braunschweig gewonnen werden konnten. Die finanziellen Zuführungen an die niedersächsischen Hochschulen zwischen 2018 und 2020 erhöhten sich um mehr als 7,4 (ca. 140 Millionen Euro) % – von Sparen an den Hochschulen kann keine Rede sein!“
Der Braunschweiger Landtagsabgeordnete Oliver Schatta: „Wir sind begeistert vom Neubau des Audimax! Für die Modernisierung wurden insgesamt 10 Millionen Euro investiert – diese Investition hat sich sichtbar gelohnt.“
Veronika Koch, Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Helmstedt: „Auch im Umfeld Braunschweigs tut sich etwas: Zum Jahresbeginn 2019 hat Wissenschaftsminister Thümler das Forschungsmuseum Schöningen durch das Landesmuseum für Denkmalpflege übernommen. Dies sichert dem Speere-Erlebnismuseum die Zukunft und bietet auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine dauerhafte Perspektive. Mit weiteren Maßnahmen wird der Fundort der Schöninger Speere Dank des Einsatzes des Ministers künftig vielen Kritikern zum Trotz als Zukunftsausrichtung für Klimaforschung dienen.In Wolfenbüttel, so Frank Oesterhelweg, stünde „nach dem Neubau des Magazins der Herzog August Bibliothek vor einigen Jahren nun die Erstellung des dringend benötigten Servicegebäudes unmittelbar bevor, auch notwendige Brandschutzmaßnahmen werden schrittweise umgesetzt.“
Abschließend stellten die vier Parlamentarier fest: „Björn Thümler ist für uns und das Braunschweiger Land mit seinen Forschungs-, Wissenschafts- und Kultureinrichtungen immer ansprechbar, wir unterstützen ihn, im Sinne der Region, auch zukünftig bei seiner wichtigen Arbeit.“

„Wir sind hinsichtlich einer zweiten Eisfläche gesprächsbereit“

Die CDU Wolfsburg unterstützt die Young Grizzlys in der Forderung, in einer Eis-Allianz mit wichtigen Partnern ins Gespräch zu kommen und die Möglichkeiten einer zweiten Eisfläche auszuloten. „Den Grizzlys Wolfsburg wird seit Jahren eine zweite Eisfläche in Aussicht gestellt. Wir sollten jetzt weiterführende Gespräche hinsichtlich eines realistischen Bedarfs führen und konkrete Planungen anstoßen, um zu wissen, über welche Zahlen und Größenordnungen es geht,“ sagt OB-Kandidat Dennis Weilmann. Fördermöglichkeiten sowie Unterstützung von möglichen Investoren gelte es ebenfalls zu prüfen.

Die einzige Eisfläche der Grizzlys Wolfsburg befindet sich am Rande der Belastbarkeit und die große Nachfrage kann bei Weitem nicht bedient werden – denn nicht nur die Profis und der vereinseigene Nachwuchs nutzen das Eis. Dies möchten auch zahlreiche Vereine und Hobbymannschaften tun, für die derzeit wenig Zeiten angeboten werden können. CDU-Kreisvorsitzender Christoph-Michael Molnar: „Die Erweiterung der Eisfläche könnte nicht nur dem Leistungssport zu Gute kommen. Der Breiten- und Individualsport würde ebenfalls von einer Erweiterung profitieren.“
Gleichzeitig sieht die CDU Wolfsburg darin eine Würdigung der vielen Ehrenamtlichen und ihrer Arbeit. Ohne diese Menschen die ihre Zeit und Kraft investieren, ist eine Ausweitung der Angebote nicht möglich. Diese Menschen verdienen unsere Anerkennung für die geleistete und noch zu leistende Arbeit.
„Die Förderung des Sports in Wolfsburg stellt einen wichtigen Punkt in der Politik der Wolfsburger Christdemokraten da. Auch in der kommenden Legislaturperiode wird diese einen Schwerpunkt unserer Politik bilden und wir setzen uns weiterhin für die Erhaltung und Ausweitung des Angebotes in unserer Stadt,“ so Weilmann weiter. „Um die Grizzlys und den Eissportstandort Wolfsburg zukunftsfähig aufzustellen, sollte die Möglichkeit einer zweiten Eisfläche konkretisiert werden,“ so Molnar weiter. Die Idee einer Eis-Allianz, in der Beteiligte, Unterstützer und Entscheider zusammenkommen, findet die CDU genau richtig. „Wir können das Engagement der Young Grizzlys nur loben. Diese aktive Vorgehensweise ist genau der richtige Weg. Wir haben bereits mit Frank Müller und Norbert Blyszcz gesprochen und unsere Unterstützung bei den Gesprächen zugesagt,“ bekräftigt Christoph-Michael Molnar die Entscheidung der Partei.

Ortsbürgermeister Peter Kassel stellt fest, dass die ungewöhnlich vielen Schneemassen den Räumdienst durchaus vor große Herausforderungen stellt. Die Mitarbeiterschaft verdient große Anerkennung für das, was sie in den letzten Tagen leisten musste. Aus dem Rathaus wird zu Recht darauf hingewiesen, dass nicht überall gleichzeitig geschoben werden kann und es einige Zeit dauert, bis wirklich alles frei Ist.

Kassel ergänzt dazu: „Ich kann nur anerkennend bestätigen, wenn man die Räumdienste auf einen Bereich hinweist, wird dort schnellstmöglich nachgearbeitet oder vergessene Stellen geräumt. Das funktioniert wirklich gut.“

Gleichwohl hat der Ortsbürgermeister folgende Bitte an die Stadt: Leider geschieht es immer wieder, dass bei der Schneeräumung der von der Straße geschobene Schnee auf den von Anwohnern freigeräumten Gehwegen landet. Und dann leider oft so, dass die Wege nicht mehr passierbar sind.

Sicher muss der viele Schnee irgendwo bleiben, aber an manchen Stellen ist bestimmt auch etwas mehr Achtsamkeit hilfreich.
Abschließend hat Kassel noch einen Rat an die Stadt: „Verständlicher Weise wird darauf hingewiesen, dass die Räumdienste auch erst einmal mit den Schneemassen fertig werden müssen. Diese Rücksicht sollte man aber auch den zur Schneeräumung verpflichteten Anwohnern zugestehen. Darum sollte mit der Keule des Bußgeldes sehr zurückhaltend umgegangen werden.“