Die CDA-Kreisverbände Wolfsburg, Helmstedt und Gifhorn äußern ihr Unverständnis darüber, dass die Niederlassung Nordwest der bundeseigenen Autobahn GmbH in Braunschweig angesiedelt werden soll.

Stefan Klinke, CDA-Kreisvorsitzender aus Wolfsburg: „Der Lückenschluss der A39 ist ein zentrales Verkehrsprojekt für unsere Region und von hoher Wichtigkeit für den Fortbestand und das Wohlergehen der Industrieunternehmen in unserer Region, insbesondere von Volkswagen.“ Horst Ganz, CDA-Kreisvorsitzender aus Gifhorn: „Daher ist für uns als Arbeitnehmervertreter unverständlich, warum dieses zentrale Projekt der neuen Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH aus Braunschweig und mithin aus fast 50 km Ferne gesteuert werden soll. Dies ist ineffizient und führt dazu, dass Probleme vor Ort zu spät erkannt und abgearbeitet werden.“ Stefan Klinke, CDA-Kreisvorsitzender aus Wolfsburg, abschließend: „Wolfsburg ist seit Jahrzehnten bezüglich der Ansiedlung von Bundeseinrichtungen gegenüber Braunschweig stark benachteiligt, denn Institutionen wie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, dem Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut für ländliche Räume, Wald und Fischerei oder dem Helmholtz-Institut für Infektionsforschung steht in Wolfsburg und Umgebung nichts Vergleichbares gegenüber.“

Daher sind sich die drei Kreisvorsitzenden einig: „Wenn man gewollt hätte, hätte man auch in Wolfsburg, im Landkreis Gifhorn oder im Landkreis Helmstedt eine geeignete Räumlichkeit gefunden. Wir haben für die Standortwahl der Autobahn GmbH keinerlei Verständnis, finden sie sachlich falsch und nicht nachvollziehbar und fordern eine umgehende Korrektur.“