CDU diskutiert über Naturschutzgebiet


Fallersleben Nachdem nun von der Verwaltung die veränderte Vorlage zum Naturschutzgebiet Barnbruchwiesen und Ilkerbruch vorliegt und der Ortsrat hierzu in seiner kommenden Sitzung am 23. Juni eine Empfehlung aussprechen soll, haben sich die Vertreter der CDU Fallersleben / Sülfeld mit Vertretern der Interessenverbände und Eigentümern zu der vorliegenden Vorlage ausgetauscht. „Um eine Diskussionsgrundlage zu haben, haben wir vorab die weit über 200 Einsprüche zu der Vorlage durchgearbeitet und 25 Punkte gesammelt, die für uns als Knackpunkt bei der Entscheidungsfindung gelten“, sagte hierzu das
Vorstandsmitglied und Mitgliederbeauftragte der CDU Fallersleben / Sülfeld Daniel Paech. Bei den Gesprächen wurden diese Punkte dann mit den Vertretern der Interessenverbände und einzelnen Eigentümern ausgetauscht und diskutiert. In den Gesprächen kristallisierte sich schnell heraus, dass die verantwortlichen Vertreter der Verwaltung es sich mit der Erstellung der Vorlage doch recht einfach gemacht haben. So wurde die vom Land zur Verfügung gestellte Mustervorlage nahezu 1:1 kopiert und damals als Vorlage veröffentlicht. „Es ist schon spannend, dass die Veraltung in der Verordnung viele brütende Schwimmvögelarten wie z.B. die Graugans hier unter besonderen Schutz stellen möchte, diese Vogelart an anderer Stelle auf dem Stadtgebiert jedoch versucht in der Vermehrung einzudämmen.“ sagte hierzu der Vorsitzende und Fraktionssprecher André Georg Schlichting. Auch weitere Einschränkung für den Modellflugbetrieb des Wolfsburger der „Aero Clubs“ sehen wir kritisch, da dieser z.B. nachweisen kann, dass sich die im Bereich des Modellflugplatzes vorkommenden Vogelarten in den letzten 10 Jahren um fast 2/3 erhöht haben,“ ergänzte der CDU Vertreter im Ortsrat Michael Paech hierzu. Einige Vertreter der Interessenverbände sprachen sogar über eine „kalte Enteignung“ sowie über maßgebliche Einschränkungen in ihren Eigentumsrechten. So gibt es in der Verordnung diverse Punkte die von den Interessenvertreter zwar angemerkt, jedoch in keinster Weise in eine angepasste Vorlage eingearbeitet wurden. Daher sagte André – Georg Schlichting weiterhin, „Im Gesamtergebnis ist für uns festzuhalten, dass mit uns die Verordnung so nicht beschlussfähig ist und unter anderem neben weiteren Punkten die Schutzkategorie von einem Naturschutzgebiet zu einem Landschaftsschutzgebiet geändert werden muss.“