In der gemeinsamen Sitzung von vier Ortsräten aus dem Stadtgebiet Wolfsburg stellte die WVG den anwesenden Ortsratsmitgliedern das neue Linienkonzept vor. Nach der Vorstellung durch die WVG konnten die Anwesenden Stellung zu der Vorlage nehmen und Vorschläge für Verbesserungen oder Veränderungen einbringen. Das in der Vorlage vorgestellte „Anrufbus“ System ging den Vertretern der CDU Fallersleben / Sülfeld nicht weit genug. Die von der WVG vorgeschlagenen Zeiten sollten nach Meinung der CDU noch ausgeweitet werden um eine höhere Akzeptanz zu erreichen. Weiterhin müsste die WVG nach Meinung der CDU Vertreter wesentlich mehr Werbung für dieses Angebot machen, um in der Bevölkerung einen höheren Bekanntheitsgrad und somit eine bessere Auslastung zu erreichen.

Weiterhin schlug Michael Paech als Vertreter der CDU vor, Linien in schwächer frequentierten Zeiten mit kleineren Bussen zu bedienen. Dieses Vorgehen hätte zwei positive Nebeneffekte. Zum einen könnten neue Mitarbeiter mit geringerer Einstiegsqualifikation eingestellt werden, zum anderen könnten somit schwach frequentierte Buslinien bedient werden ohne Mitarbeiter mit Schlüsselqualifikationen einsetzen zu müssen. Des Weiteren könnten auch aufgebaute Überstundenpotentiale abgebaut werden. Ein weitere positiver Nebeneffekt wären Einsparungen von Kraftstoff und somit auch die Verringerung des CO2Ausstoß.

Das eine Wirtschaftlichkeit auch bei der WVG gegeben sein muss, ist für die CDU Vertreter klar. Jedoch muss auch, gerade in der derzeitigen Situation auf andere Rahmenbedingungen wie Umweltfreundlichkeit und die Daseinsvorsorge, wie hier konkret die Versorgung aller Bevölkerungsschichten mit ÖPNV, geachtet werden. Diese wichtigen Belange wurden durch die Vertreter der CDU als zusätzliche Punkte angeregt und vom Ortsrat mehrheitlich empfohlen.

Auch ein Konzept zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV wurde auf Anregung der CDU Fraktion mehrheitlich beschlossen und ist somit Inhalt des Antragstextes.

Schreibe einen Kommentar