Durch die Presseberichterstattung zu den jüngsten Entwicklungen in der Fallersleber Geschäftswelt sieht sich die Fallersleber CDU in ihrer damaligen Antragstellung zur Änderung der Erhaltungssatzung bestätigt. Der Antrag war von den anderen Fraktionen jedoch abgelehnt und die Satzung in ihrer jetzigen Form verabschiedet worden.

„Die Herausnahme des Erhalts der Nutzungsarten und somit die flexiblere Nutzung von Räumlichkeiten wollten wir bereits damals in der Satzung verankert wissen.“, so CDU-Ortsratsmitglied Michael Paech. Nun sei genau diese Forderung von der Ortsbürgermeisterin erneut aufgegriffen worden.

„Wäre der Ortsrat unserem damaligen Antrag gefolgt, würde dieses Problem heute nicht bestehen.“, ergänzt CDU-Fraktionssprecher André-Georg Schlichting. Die CDU Fallersleben/Sülfeld fordere eine Nachschärfung der Erhaltungssatzung in diesem Punkt, um bestimmte Nutzungsformen zu fördern, andere aber auch wenn nötig zu unterbinden.

Schlichting: „In Zusammenarbeit mit der Wolfsburger Wirtschaftsförderung und örtlichen Vereinen sollten Konzepte entwickelt werden, die Leerstände von Geschäften in der Fallersleber Innenstadt vermeiden.“ In Fallersleben mit seinen kleinteiligen Geschäften und Geschäftsräumen sowie der vorhandenen Kaufkraft bestünde nach wie vor gutes Potential für spezialisierte sowie Nischen- Geschäfte, wie einige jüngere Ansiedlungen in der Altstadt bereits bewiesen haben. Hier seien Spezialisten gefragt, die mit Ihren Kontakten auch in Zusammenarbeit mit der Politik für entsprechende Ansiedlungen werben und diese unterstützend umsetzen müssten.

„Unser Ziel muss es sein, dass nicht noch mehr Büros in den freien Geschäftsräumen der Altstadt entstehen, sondern dass gerade die Größe der leerstehenden Geschäfte und vor allem die Attraktivität von Fallerslebens wird.“, betont Schlichting. Dennis Weilmann, Wirtschaftsdezernet und Oberbürgermeisterkandidat der Wolfsburger CDU sagte abschließend, „mit der Kompetenz unserer Wirtschaftsförderung sollten wir unser Augenmerk auch auf die Nebenzentren richten und die Kompetenzen der Wirtschaftsförderung mehr herausstellen.“

Konzepte für Bewohnerparkausweise sollen geprüft werden.

Fallersleben Zur Sitzung des Ortsrates / Fallersleben Sülfeld hat die CDU Ortsratsfraktion einen Prüfantrag eingebracht, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, zeitnah zu prüfen ob und wie gegebenenfalls Bewohnerparkausweise, insbesondere für Eigentümer auf deren Grundstück keine Parkplätze vorhanden oder einrichtbar sind, ausgegeben werden können.

Schon bevor die derzeitige Regelung im Ortsrat beschlossen wurde, hatten die Vertreter der CDU auf den Missstand hingewiesen, dass es für einzelne Anlieger in der Altstadt Härtefallregelungen geben müsse, da diese keine Möglichkeit hätten auf den eigenen Grundstücken zu parken. „Die Bandbreite der aktuellen Gründe warum Parkplätze fehlen ist breit“ sagte Fraktionssprecher André-Georg Schlichting, „wir sehen jedoch einen zwingenden Handlungsdruck um den Menschen vor Ort zu helfen.“ CDU Ortsratsmitglied Michael Paech ergänzte, „wir können nicht, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, 1 Jahr warten und dann erst reagieren.“

Auch ein Grund für die Beantragung zum jetzigen Zeitpunkt ist die im September 2021 stattfindende Kommunalwahl. Die letzte Ortsratssitzung in dieser Wahlperiode findet wohl vor den Sommerferien statt. Wenn sich der neue Ortsrat dann erst im November  2021 konstituiert, geht wieder ein Jahr ins Land in dem nicht passiert, „Das ist aus unserer Sicht inakzeptabel,“ ergänzte André-G. Schlichting.

Da der Antrag in der Ortsratssitzung nur eingebracht und erst in der kommenden Sitzung abgestimmt wird, haben die anderen Fraktionen bis zur nächsten Sitzung nun genug Zeit um sich hiermit zu befassen. „Wir sind gern bereit bis dahin einen gemeinsamen Ortsratsantrag zu formulieren und stehen zu Gesprächen bereit, damit ein breiter Konsens im Ortsrat zu diesem Thema auch bei der Verwaltung sichtbar wird, sagte Schlichting abschließend.“

CDU Fallersleben / Sülfeld verlangt Bericht durch die Verwaltung

Anfrage soll im Ortsrat gestellt werden

Fallersleben Auch die CDU Fallersleben / Sülfeld hatte sich vor einiger Zeit mit der Situation auf dem Parkplatz beschäftigt und hierbei unter anderem die die Beleuchtungssituation betrachtet. Einig waren sich die damals anwesenden darüber, dass hier in naher Zukunft eine Verbesserung stattfinden muss. „Wir werden zu den für uns unklaren Punkten zur kommenden Ortsratssitzung eine Anfrage an die Verwaltung formulieren um hier Klarheit für das weitere Vorgehen zu bekommen,“ so CDU Fraktionssprecher André-G. Schlichting. Ein positives Signal ist die von der Verwaltung kommunizierte Absicht den Parkplatz zu sanieren. Jedoch spielen auch hier die derzeitigen Rahmenbedingungen insbesondere die Finanzsituation der Stadt eine ausschlaggebende Rolle,“ ergänzte CDU Ortsratsmitglied Hennig Ernst. Neben dem Thema Beleuchtung ist unter anderem auch die Beschilderung des Parkplatzes zu untersuchen, da durch dauerhaft abgestellte Fahrzeuge und Anhänger wertvoller Parkraum nicht zur Verfügung steht.

„Auch wenn die Verwaltung diese Situation durch gezielte Überprüfung und Ansprache von Dauerparkern derzeit gut im Blick hat, ist die Nachhaltigkeit in diesem Punkt ein  für uns wichtiger Anhaltspunkt der für die Zukunft betrachtet werden muss, so Schlichting abschließend.

Zurückgelassene Fahrräder müssen entsorgt werden

Fallersleben. Nachdem am Wolfsburger Bahnhof durch das Ordnungsamt eine Markierungsaktion für Fahrräder stattgefunden hat, um diese nach einer Frist zu entsorgen, sind auch auf uns einige Mitbürger zugekommen, und haben eine ähnliche Aktion auch für den Fallersleber Bahnhof gefordert.

Gern haben wir diese Anregung aufgenommen und uns mit diversem Bildmaterial an die Verwaltung gewandt um eine solche Aktion anzuregen.

Bereits vor geraumer Zeit hatten wir so etwas angeregt, da auch damals sehr viele Fahrräder rund um den Fallersleber Bahnhof auf Nord- und Südseite herumstanden, die den Eindruck der Verwahrlosung und zurück gelassen sein machten.

„Wir sehen es wie bereits damals angeregt als sinnvoll an, die Aufräumaktion mindestens regelmäßig alle 6 Monate durchzuführen, um das Bild des Bahnhofsumfeldes in einem ansehnlichen Zustand zu halten“, sagte der Fraktionssprecher und Vorsitzende der CDU Fallersleben Sülfeld zu diesem Punkt.

Die Rückmeldung der Verwaltung hat hier auch nicht lange auf sich gewartet. In einer Information wurde uns mitgeteilt, dass noch in dieser Woche eine Aktion am Fallersleber Bahnhof geplant sein. Hingewiesen wurde jedoch darauf, dass derzeit viele Fahrräder nicht genutzt werden, weil die Mitarbeiter durch Homeoffice diese nicht regelmäßig nutzen.

Auch wenn dies nur ein kleiner Punkt ist, hilft er doch, dass sich Anwohner und Besucher in Fallersleben wohl fühlen und somit auch die Zufriedenheit wächst.

CDU verschaffte sich Eindruck über Parkplatzsituation.
Nachbesserungen sind angebracht


Nachdem nun die Parkscheinautomaten in Fallersleben aufgestellt und
vor einiger Zeit in Betrieb genommen wurden, verschafften sich Mitglieder und interessierte Bürger zusammen mit CDU Vertretern des Ortsrates bei einem Rundgang einen Eindruck über die aktuelle Situation. Hierbei wurden auch Themen aus der im letzten Jahr stattgefundenen Bürgerrunde angesprochen und diskutiert. Einig waren sich die Anwesenden, dass Lösungen entwickelt werden müssen, um weiteren Parkraum, auch für Anwohner und Eigentümer zu schaffen. Auch der kurzfristige Ausbau des seit langem geforderten Parkplatzes am Hofekamp
Gebäude müsse nun endlich durchgeführt werden. In Anbetracht der Finanzlage der Stadt, müsse hierfür, nach Ansicht der CDU Vertreter, notfalls ein Investor zur Übernahme der Kosten gewonnen werden.
Die veränderte Parkplatzsituation um die Innenstadt herum bedarf einer
regelmäßigen Kontrolle. Der Vorsitzende der CDU Fallersleben Sülfeld und
Fraktionssprecher André-G. Schlichting sagte hierzu: „Es kann nicht sein, dass der
Parkplatz an der Hoffmann von Fallersleben Straße als Dauerparkplatz für
Wohnmobile, Wohnwagen, Anhänger oder Lieferwagen von Unternehmern und
Privatpersonen aus dem Umland genutzt wird und somit wichtiger Parkraum nicht
zur Verfügung steht.“ CDU Ortsratsmitglied Henning Ernst ergänzte: „Notfalls muss
die Beschilderung des Parkplatzes überarbeitet werden. Eine nachhaltige
regelmäßige Kontrolle auf Einhaltung der Parkregelungen ist jedoch zwingend zu
fordern und durch die Verwaltung umzusetzen.“ Auch Parkplatzsituation in den
Straßen um die Fallersleber Innenstadt herum muss nach unserer Ansicht neu
betrachtet werden und Konzepte zur Verbesserung der Situation gefunden werden.
Von den anwesenden Bürgern kam auch der Kritikpunkt, dass nach Einführung der
Parkscheinautomaten nun der Besucherparkplatz für den Friedhof tagsüber schon
voll ist, auch wenn keine Beerdigungen stattfinden. Auch hier wäre eine Anpassung
der Beschilderung sowie regelmäßige Überprüfung angebracht.


Offene Fragen aus Bürgerrunde lassen keine abschließende Meinungsbildung zu


Fallersleben: Ein Grundsatzbeschluss zum Bibliothekskonzept der einen Umzug der Fallersleber Stadtbibliothek
in das Lernzentrum des Schulzentrum Fallersleben vorsieht, ist unter anderem einer der Tagesordnungspunkte
bei der Ortsratssitzung in der kommenden Woche.
Nach bekannt werden der Planungen durch die Verwaltung im Frühjahr diesen Jahres hatte die CDU Fallersleben
/ Sülfeld im März eine Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt bei der unter anderem Frau Stadträtin Iris
Bothe mit einigen Ihrer Mitarbeiterinnen anwesend war. Hier wurden Informationen zur Umsetzung gegeben und
diverse Fragen beantwortet. Jedoch sind hierbei auch einige Fragen entstanden die wir mit einer Anfrage
beantwortet haben wollten.
Zum einen möchten wir von der Verwaltung ein Konzept mit Darstellung der zukünftigen räumlichen Situation im
Lernzentrum (Raumkonzept) und der Funktion der einzelnen Bereiche, um uns ein besseres Bild zur Nutzung der
vorhandenen Räumlichkeiten machen zu können. Weiterhin interessiert uns der geplante Kostenaufwand der
Umzüge mit begleitenden Maßnahmen wie Einrichtungsgegenstände, Schalldämmung in der Verwaltungsstelle
zum „Lärmschutz“ der Mitarbeiter bei Musikschulbetrieb, Umzugskosten, … Auch kam bei uns die Frage auf, ob
räumliche Alternativen für die Musikschule wie z.B. durch die Bürgerschaft vorgeschlagen die Räumlichkeiten der
Grundschule Eule am Nachmittag oder auch andere Räume die sich im Eigentum der Stadt Wolfsburg befinden
und derzeit vermietet sind geprüft wurden. Ein weiterer wichtiger Punkt war der Aufenthalt von Besuchern der
Bücherei in Räumlichkeiten des Schulzentrums. Daher möchten wir Auskunft darüber erhalten, welche
Überlegungen der Schulleitungen es gibt um dieses zu verhindern?
Als Vorschlag aus der Bürgerrunde haben wir mitgenommen, dass durch einen Versuch mit der Musikschule
gemessen werden sollte, wie sich die Schallemission aus dem oberen Stockwerken in die Arbeitsbereiche der
Mitarbeiter der Verwaltung im Erdgeschoss ausdehnt und ob diese eine Auswirkung auf die Arbeitsumgebung haben. Hierzu sind die üblichen nach Arbeitsstättenverordnung und Arbeitsstättenregel vorgegebenen Grenz-
bzw. Richtwerte heran zu ziehen.

Die Ergebnisse aus diesen Messungen sollten dem Ortsrat zur Unterstützung der Entscheidungsfindung zur
Verfügung gestellt werden.
In der Juni Sitzung des Ortsrates teilte uns die Verwaltung dann mit, dass über das Ergebnis dieser Anfragen in
der in der September Sitzung berichte werden würde. Dass jedoch auch zeitgleich ein Grundsatzbeschluss
gefasst werden sollte, davon war damals nicht die Rede. Nach unserer Meinung ist es notwendig über die
Antworten nicht nur in der Ortsratssitzung zu sprechen sondern hierüber auch mit den Bürgern die es betrifft ins
Gespräch zu kommen. Hierzu sagte der Fraktionssprecher im Ortsrat André-Georg Schlichting, „Aus diesem
Grund sehen wir eine Entscheidung in der kommenden Ortsratssitzung als zu verfrüht an und werden auf die
Verschiebung des Beschlusses auf die kommende Sitzung hinwirken wollen.“

CDU Fallersleben / Sülfeld stellt klare Forderung:

Verkehrsströme und Zahlen müssen nachgewiesen werden

Fallersleben In Ihrer letzten Vorstandssitzung befasste sich die CDU Fallersleben / Sülfeld abermals mit den Ergebnissen aus Ihrer Bürgerrunde zum Thema Verkehr in Fallersleben. Ein wesentlicher Punkt der damals vorgebrachten Punkte durch die Bürgerschaft war die Verkehrssituation in der Ehmer Straße in Fallersleben. Die vorhandene Parksituation und die dadurch immer wieder vorkommenden starken Rückstauungen des Verkehrs sind nach Ansicht der anliegenden Bürgerschaft und der Mitglieder der CDU nicht länger tragbar. „Es müssen endlich Maßnahmen zur Verbesserung der derzeitigen Situation durch die Verwaltung geplant und umgesetzt werden.“ sagte der Vorsitzende und Fraktionssprecher André-G. Schlichting. Auch die voranschreitende Erschließung des Baugebietes Kleekamp in Fallersleben wird nach Ansicht der CDU Politiker nochmals eine Verschärfung der Situation bringen, da ein Großteil des Verkehrs über die Ehmer Straße abfließen könnte. 

„Die Verwaltung muss zu den derzeitigen aber auch zukünftigen Verkehrszahlen insbesondere in der Ehmer Straße, aber auch in der Karl Heise Straße sowie für die umliegenden Straßen wie die geplante Nordumgehung in Ehmen fachlich fundierte und nachhaltige Informationen liefern, damit wir hieraus weitere Schritte ableiten können.“ sagte hierzu CDU Ortsratsmitglied Michael Paech der sich für die CDU intensiv mit der Situation befasst hat. Diese Zahlen plant die CDU Fraktion mit einer Anfrage zur nächsten Ortsratssitzung zu bekommen, um daraus auch Rückschlüsse zu Rahmenbedingungen und gesetzlich geforderten Maßnamen z.B. zum Thema Lärmschutz aber auch Schulwegsicherung ziehen zu können.

Die CDU Fallersleben / Sülfeld fordert seit geraumer Zeit den umgehenden Beginn des Ausbaus der Nordumgehung in Ehmen, sieht jedoch auch die Anliegen der Anwohner des Kerksiek die nach unserem Verständnis nicht ganz unberechtigt sind. Die von der Verwaltung kommunizierten Zahlen zum Verkehrsaufkommen sollten hier nochmals genau unter die Lupe genommen werden, um auch mögliche Rechtsfolgen ausschließen zu können.

Zur Finanzierung merkte CDU Ortsbürgermeister Peter Kassel an, „Der Kerksiek gilt bislang als das größte zusammenhängende Baugebiet Norddeutschlands mit gut 800 Wohneinheiten. Früher unterlag die gesamte Fläche der Grundsteuer A, heute und seit etlichen Jahren gilt im Wohngebiet die Grundsteuer B. Schon allein daraus generiert die Stadt seit Jahren höhere Grundsteuern. “

Bautechnisch sollte der Lückenschluss nach Meinung der CDU Mitglieder auch keine Herausforderung sein und demgemäß keine unangemessen hohen Kosten auslösen. Nicht zuletzt, was im Rathaus scheinbar gerne vergessen wird, die Nordtangente war Voraussetzung, den Kerksiek überhaupt zu realisieren. Die Stadt ist hier nicht nur den Bürgern aus Ehmen und Mörse sondern auch der Wolfsburger Bürgerschaft gegenüber in der Pflicht!

CDU diskutiert über Naturschutzgebiet


Fallersleben Nachdem nun von der Verwaltung die veränderte Vorlage zum Naturschutzgebiet Barnbruchwiesen und Ilkerbruch vorliegt und der Ortsrat hierzu in seiner kommenden Sitzung am 23. Juni eine Empfehlung aussprechen soll, haben sich die Vertreter der CDU Fallersleben / Sülfeld mit Vertretern der Interessenverbände und Eigentümern zu der vorliegenden Vorlage ausgetauscht. „Um eine Diskussionsgrundlage zu haben, haben wir vorab die weit über 200 Einsprüche zu der Vorlage durchgearbeitet und 25 Punkte gesammelt, die für uns als Knackpunkt bei der Entscheidungsfindung gelten“, sagte hierzu das
Vorstandsmitglied und Mitgliederbeauftragte der CDU Fallersleben / Sülfeld Daniel Paech. Bei den Gesprächen wurden diese Punkte dann mit den Vertretern der Interessenverbände und einzelnen Eigentümern ausgetauscht und diskutiert. In den Gesprächen kristallisierte sich schnell heraus, dass die verantwortlichen Vertreter der Verwaltung es sich mit der Erstellung der Vorlage doch recht einfach gemacht haben. So wurde die vom Land zur Verfügung gestellte Mustervorlage nahezu 1:1 kopiert und damals als Vorlage veröffentlicht. „Es ist schon spannend, dass die Veraltung in der Verordnung viele brütende Schwimmvögelarten wie z.B. die Graugans hier unter besonderen Schutz stellen möchte, diese Vogelart an anderer Stelle auf dem Stadtgebiert jedoch versucht in der Vermehrung einzudämmen.“ sagte hierzu der Vorsitzende und Fraktionssprecher André Georg Schlichting. Auch weitere Einschränkung für den Modellflugbetrieb des Wolfsburger der „Aero Clubs“ sehen wir kritisch, da dieser z.B. nachweisen kann, dass sich die im Bereich des Modellflugplatzes vorkommenden Vogelarten in den letzten 10 Jahren um fast 2/3 erhöht haben,“ ergänzte der CDU Vertreter im Ortsrat Michael Paech hierzu. Einige Vertreter der Interessenverbände sprachen sogar über eine „kalte Enteignung“ sowie über maßgebliche Einschränkungen in ihren Eigentumsrechten. So gibt es in der Verordnung diverse Punkte die von den Interessenvertreter zwar angemerkt, jedoch in keinster Weise in eine angepasste Vorlage eingearbeitet wurden. Daher sagte André – Georg Schlichting weiterhin, „Im Gesamtergebnis ist für uns festzuhalten, dass mit uns die Verordnung so nicht beschlussfähig ist und unter anderem neben weiteren Punkten die Schutzkategorie von einem Naturschutzgebiet zu einem Landschaftsschutzgebiet geändert werden muss.“

CDA Wolfsburg nimmt Stellung zum Antrag an den Rat der Stadt

Wolfsburg. In ihrer letzten Vorstandssitzung befasste sich die CDA Wolfsburg (Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft) mit dem Antrag an den Rat der Stadt Wolfsburg die „lokale Wirtschaft und Organisationen in Coronakrise zu unterstützen.“

In diesem Antrag wurden diverse Maßnahmen gefordert, um Vereinen, gemeinnützigen Einrichtungen, freien Trägern und Unternehmen, die unter den Auswirkungen der Coronakrise unter enormem Druck leiden und in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, Unterstützungen zukommen zu lassen.

Dieses Paket, welches schnelle und pragmatische Hilfe zur Unterstützung der im Antrag genannten Organisationen und Unternehmen bringen soll, wird grundsätzlich von der CDA Wolfsburg befürwortet. Besonders positiv nimmt sie dabei zur Kenntnis, dass das Wirstchaftsdezernat unter der Leitung von Dennis Weilmann schnell gehandelt hat und die Förderrichtlinie „Soforthilfe Wirtschaft“ erlassen hat. Zusammen mit der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH, welche bei der Umsetzung der kommunalen Soforthilfe für die Wolfsburger Wirtschaft unterstützt, darf Wolfsburg sich in dieser Krisenzeit auf kompetent handelnde Akteure für die heimische Wirtschaft verlassen. 

Aus Sicht der CDA Wolfsburg müssen diese Maßnahmen jedoch auch Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation haben. Beschäftigungssicherung, um nach der Krise das nötige und fachlich qualifizierte Personal zu haben, ist auch ein wichtiger Bestandteil der derzeitig durchzuführenden Maßnahmen.

Auch die Absage oder Verschiebung von diversen Veranstaltungen bringt zum Beispiel die Schausteller in finanzielle Nöte. Neben der Reduzierung von laufenden Kosten, wie z.B. zeitweise Stilllegung des Fuhrparks, haben diese wenige Möglichkeiten noch Einnahmen zu erzielen. So stehen viele lokale Unternehmen und Organisationen vor Einnahmeausfällen von bis zu 100% und deshalb vor erheblichen existenziellen Sorgen.

Wichtig für uns sind jedoch auch die Menschen, die in Pflege und Heilberufen oder auch im Einzelhandel tätig sind und derzeitig unter enormen Druck stehen. Die Menschen in diesen Berufen brauchen auf jeden Fall mehr als warme Worte. „Schade, dass es die Corona-Pandemie braucht, um die Bedeutung von gut ausgebildeten Mitarbeitern wahrzunehmen.“ sagte der Stv. Vorsitzende der Wolfsburger CDA André-Georg Schlichting hierzu. „Eine der Verantwortung und Bedeutung entsprechende Bezahlung und gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen für alle in der direkten Versorgung Tätigen sind lange überfällig.“ ergänzte der Vorsitzende der CDA Wolfsburg Stefan Klinke.

Genauso überfällig ist das Überdenken der Grundwerte unserer Gesellschaft in Bezug auf das Gesundheitswesen. Hier müssen dem Profitdenken Grenzen gesetzt werden und darf nicht die Erzielung des maximalen Gewinns das Maß aller Dinge sein. Auch genau deshalb brauchen wir die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen. Spätestens nach Corona sind die Mitarbeiter in Pflege und Heilberufen oder auch im Einzelhandel wieder in Vergessenheit geraten. 

Offene Fragen aus Bürgerrunde wurden als Anfrage formuliert

Fallersleben Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung der CDU Fallersleben / Sülfeld in der die Verwaltung Informationen zum Umzug der Bücherei in Fallersleben gegeben hat, wurden diverse Fragen beantwortet. Hierbei sind jedoch auch einige Fragen entstanden die wir in einer Anfrage an die Verwaltung in dieser Woche formuliert und um Beantwortung gebeten haben.

Neben einem Konzept mit Darstellung der zukünftigen räumlichen Situation im Lernzentrum (Raumkonzept) und der Funktion der einzelnen Bereiche, um uns ein besseres Bild zur Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten machen zu können, ging es bei der Anfrage auch um die entstehenden Kosten. Unter anderem möchten wir wissen, welche Aufwendungen für die geplanten Umzüge mit begleitenden Maßnahmen wie Einrichtungsgegenstände, Schalldämmung in der Verwaltungsstelle zum „Lärmschutz“ der Mitarbeiter bei Musikschulbetrieb sowie Umzugskosten von Bücherei und Musikschule von der Verwaltung vorgesehen werden.

Auch fragen wir uns, ob die aus der Bürgerschaft vorgeschlagenen räumlichen Alternativen für die Musikschule wie z.B. die Räumlichkeiten der Grundschule Eule am Nachmittag oder auch andere Räume die sich im Eigentum der Stadt Wolfsburg befinden und derzeit vermietet sind geprüft wurden.

Ein letzter offener, aber auch nicht ganz unwichtiger Punkt aus der Veranstaltung waren die Möglichkeiten der Verhinderung des Aufenthalts von Besuchern der Bücherei im Schulzentrum und welche Überlegungen der Schulleitungen es hierzu gibt dieses zu verhindern.

Auch den Vorschlag aus der Bürgerrunde, durch einen Versuch zusammen mit der Musikschule zu messen, wie sich die Schallemission aus dem oberen Stockwerken in die Arbeitsbereiche der Mitarbeiter der Verwaltung im Erdgeschoss ausdehnt, haben wir in der Anfrage mit aufgenommen, da wir befürchten, dass diese möglicherweise eine Auswirkung auf die Arbeitsumgebung haben.

„Für uns sind die Beantwortung der offenen Fragen wichtige Informationen um uns ein Gesamtbild der zukünftigen Situation machen zu können.“ Sagte der Vorsitzende der CDU Fallersleben / Sülfeld auf Nachfrage.